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Sieben Landkreise - ein Ziel:
Entwicklung des Elbetals als Natur-, Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum unter Einbindung von regionalen Partnern aus der Wirtschaft, der Landwirtschaft, den Umweltverbänden und Tourismusorganisationen

. Seit dem Zweiten Weltkrieg lag die Kooperationsregion in einer ausgeprägten Randlage, so dass sich einerseits eine schützenswerte naturnahe Kulturlandschaft entlang der Elbe erhalten konnte, andererseits jedoch ein besonderer wirtschaftlicher Entwicklungsbedarf besteht. Nach der Grenzöffnung liegt die Region verkehrlich weiterhin in der peripheren Mitte zwischen den großen Wirtschaftsräumen, so dass eine latente Standortschwäche fortbesteht. In dem traditionell ländlich strukturierten Raum leben zur Zeit rund 804.000 Menschen. 

. Die Umsetzung des Biosphärenreservates ist für alle Beteiligten Herausforderung und Chance zugleich. Es sollte als Kristallisationskern für innovative, nachhaltige, ökologische und soziale Projekte der Wirtschaft und anderer Akteure genutzt werden.

. Die KAG engagiert sich seit 1996 für eine gemeinsam abgestimmte, nachhaltige Regionalentwicklung des Elbetals. Dieser Prozess hat dabei modellhaften und beispielgebenden Charakter in der Bundesrepublik.

. Nachdem die Grundlagen der Kooperation geschaffen worden sind, konnte die qualifizierte und gefestigte Form der Zusammenarbeit 2002 in die Ergänzung eines bestehenden Kooperationsvertrages einfließen. In diesem vereinbaren die Landkreise unter anderem "...bei der inhaltlichen Gestaltung des Biosphärenreservates mitzuarbeiten und ihre Interessen sowie die der Kommunen und die der in der Region lebenden und arbeitenden Menschen aktiv zu vertreten."