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w i r ü b e r u n s |
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Projekte
und Formen der Zusammenarbeit
. Die Realisierung
der Zusammenarbeit erfolgt einerseits im Umsetzungsprozess der Projekte
und andererseits in Form eines landkreisübergreifenden Erfahrungsaustausches,
der zu einem gegenseitigen Nutzen führt.
Grundsätzlich kann nach zwei Projekttypen differenziert werden:
. landkreisübergreifende Projekte mit vernetzendem Charakter in der
Kooperationsregion
und
. Einzelprojekte, die zunächst erprobt und dann in eine breite Nutzung
in der
Kooperationsregion gebracht werden.
Thematische Schwerpunkte der Projektarbeit sind vor allem:
. nachhaltiges Wirtschaften, geschlossene Stoff- und Energiekreisläufe
. vernetzende Aspekte
. positive Effekte für die Natur- und Kulturlandschaft
. tourismusfördernde Maßnahmen.
. öffentlichkeitswirksame Maßnahmen
. arbeitsplatzschaffende Maßnahmen
. regionale Vermarktung, Regionalmarke
. wissenschaftliche Ansätze im Sinne von Nachhaltigkeitsstrategien
Die Zusammenarbeit erfolgt unter Einbindung unterschiedlicher
lokaler Akteure und Partner der Region
... wie z.B. Interessenvertretungen und Verbände, aber auch Einzelpersonen
wie Unternehmer, Landwirte, Handwerker, Wissenschaftler, Lehrer etc..
Die KAG versteht sich dabei als Initiator von gemeinsamen
Projekten nachhaltiger Wirtschaftsweise.
Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem:
.
Interessenvertretungen der Landwirte
. Tourismusverbände der Landkreise
. Arbeitsgemeinschaft Umweltbildung an der Elbe
. Landschaftspflegeverbände
. Regionale Interessengemeinschaften im Rahmen des Bundeswettbewerbs
"Regionen aktiv"
Des Weiteren versteht sich die KAG auch als Moderator
zur Lösung von gemeinsamen Aufgaben durch die Akteure im Biosphärenreservat:
. Erarbeiten einer gemeinsamen Zielperspektive,
. Koordination der wesentlichen Entwicklungsvorhaben der Region,
. Vernetzen der von jedem Landkreis zu entwickelnden sektoralen fachlichen
Konzepte (z.B. Wirtschaft und Verkehr, Energie, Land- und Forstwirtschaft,
Wasserwirtschaft, Tourismus, Natur- und Landschaftsschutz, Infrastruktur,
Bauland),
. Intensivierung der regionalen Kommunikation über Ziele, Strategien
und Konsequenzen einer nachhaltigen Entwicklung,
. Regionalmarketing nach innen und außen.
Zusammenarbeit mit den Ländern und der Länderarbeitsgemeinschaft
"Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe"
. Die Aufgaben- und Leistungskoordinierung zwischen den Gremien einschließlich
den bestehenden bzw. aufzubauenden Biosphärenreservatsverwaltungen
ist für die Umsetzung der Ziele des Biosphärenreservats "Flusslandschaft
Elbe" von wesentlicher Bedeutung. Die Zusammenarbeit mit den Biosphärenreservatsverwaltungen
hat sich stabilisiert und das Fundament für die weitere Ausgestaltung
und Etablierung des Biosphärenreservates wurde von den Ländern geschaffen,
unter anderem durch die Einrichtung der länderübergreifenden Geschäftsstelle
in Havelberg sowie durch zeitliche und inhaltliche Aussagen zur Erarbeitung
des länderübergreifenden Rahmenkonzeptes für das Biosphärenreservat
"Flusslandschaft Elbe".
. Beispielhaft für die Zusammenarbeit zwischen den Ländern und den
KAG-Landkreisen wurde im August 2001 zwischen dem Land Sachsen-Anhalt
und den Landkreisen Stendal, Jerichower Land und Ohrekreis eine "Gemeinsame
Erklärung" unterzeichnet, in der
- einerseits das Land Sachsen-Anhalt nachhaltig die Absicht erklärt,
die Elbe und angrenzende Landschaftsteile zum Biosphärenreservat
"Flusslandschaft Elbe" zu entwickeln und den Landkreisen zusagt,
sie künftig im Rahmen gegebener finanzieller und personeller
Möglichkeiten zu unterstützen,
- andererseits die drei Landkreise sich verpflichten, weiterhin im
Rahmen der
länderübergreifenden "Kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Zusammenarbeit
im Elbetal" das Ziel zu verfolgen, die Entwicklung
des Elbtals als Natur-, Lebens-, Wirtschafts- und
Erholungsraum des Menschen unter Berücksichtigung kommunaler Belange
zu fördern und die länderübergreifenden Verwaltungsstrukturen zu unterstützen.
Der Abschluss analoger Vereinbarungen wird auch für die anderen Landkreise
mit dem betreffenden Bundesland angestrebt.
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